Herzlich Willkommen auf meiner Homepage, ich begrüße Sie auf meiner privaten Homepage und freue mich sehr, dass Sie hierher gefunden haben.

Auf den folgenden Seiten stelle ich meine verschiedenen Freizeitaktivitäten vor. Hier finden Sie einiges zum Thema Radfahren und Informationen, Tips und Tricks, Anleitungen und vieles mehr zum Thema Linux. Desweiteren möchte ich ein paar Bilder unserer Radtouren präsentieren. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern und freue mich über eventuelle Kritiken, Anregungen und Bemerkungen. Diese Präsenz ohne kommerziellen Hintergrund wird immer eine Baustelle sein, auch wenn sie regelmässig gepflegt wird. Sehen Sie sich einfach mal auf den Seiten um.

Die Heide

Neuigkeiten

Radtour 2017

2017-1 Am Freitag, den 28 Juli, trafen sich um kurz nach 7:00 Uhr 8 Radlerinnen und Radler, um ein geselliges Wochenende zu verbringen. Wir starteten bei kaltem, aber schönem Wetter zu einer sportlichen und abwechslungsreichen Tour, der „Grenzgängerroute Teuto-Ems“, in Richtung Bad Laer. Man braucht nicht weit zu fahren um schöne Radtouren unternehmen zu können. Diese Erfahrung haben wir wieder einmal gemacht.

1. Tag

2017-2 Die Hinfahrt mit dem Kleinbus klappte ohne Verspätung. Am Zielort in Bad Laer, im Osnabrücker Land, wurden wir im Hotel Storck in Empfang genommen. Nach dem Frühstück begann unsere erste Etappe von Bad Laer nach Versmold. Die Stadt ist berühmt für die Produktion von besonders köstlichem Schinken. Hier kehrten wir in einen Café ein, wo es das erste Erfrischungsgetränk gab. Nach weiteren Kilometern erreichten wir den beschaulichen Ort Bockhorst. Das erstmals im 13. Jahrhundert erwähnte Dorf besticht durch seine bemerkenswerte Fachwerkkultur und seine gewachsene Siedlungsstruktur. Besonders anmutig präsentiert sich der Dorfkern mit der romanischen Dorfkirche. Weiter auf dem Weg nach Borgholzhausen konnten wir eine „richtige“ Burg erspähen. Die Burg Ravensberg ist mehr als 900 Jahre alt und eine weithin sichtbare Landmarke. Zur Stärkung machten wir in Borgholzhausen, in einem Einkaufsmarkt, eine Mittagspause. In der Lebkuchenstadt werden schon seit Jahrhunderten köstliche Lebkuchenspezialitäten hergestellt. Neben den mit Zuckerguss beschrifteten Kirmesherzen gibt es hier rund ums Jahr auch weihnachtliches Naschwerk. Mit dem Teutoburger Wald im Blick, ging es anschließend über die Landesgrenze von Niedersachsen nach Nordrhein-Westfalen. Nun warteten die Städte Dissen und Bad Rothenfelde auf uns und unseren Drahteseln. In Bad Rothenfelde genossen wir einen großen Eiskaffee und die salzhaltige Luft rund um die Gradierwerke. Zu jeder Jahreszeit tröpfelt hier die Sole an den Zweigen des Schwarzdorns herab. Steter Tropfen schafft hier eine staub- und keimfreie Zone für Allergiker in den „Freiluft-Inhalatoren“ und das Meeresklima ist bei einer Vorbeifahrt deutlich spürbar. Das Alte (1777) und das Neue Gradierwerk (1824) bilden nicht nur den optischen Mittelpunkt des Ortes, sondern hier pulsiert das Leben. Wieder zurück in Bad Laer machten wir uns nach ca. 52 km frisch und es gab Abendessen. Weiter im Programm stand ein Stadtrundgang mit Kneipenbesuch. Nach einer Cocktailrunde fielen wir alle zufrieden und erschöpft ins Bett.

2. Tag

2017-3 Am Samstag nach dem Frühstück führte uns unsere Tagestour über Glandorf nach Ostbevern. Hier besichtigten wir die Parkanlagen des imposanten Wasserschlosses Loburg mit den historischen Rhododendronbeständen. Nach den Plänen von J.C. Schlaun wurde um 1760 dieses Barockschloss gebaut. Heute beherbergt das Schloss ein Gymnasium mit Internat. In Ostbevern war die Pfarrkirche St. Ambrosius von 1194 nicht zu übersehen. Weiter ging es durch die Warendorfer Ortsteile Einen und Müssingen . In Einen stellt die Kirche eine gelungene Verbindung von Alt und Neu da. Vorbei an den Kottruper Seen führt uns die Tour auf breiten, ebenen Wegen zur Mittagsrast nach Warendorf. Die Stadt an der Ems überrascht mit einem reizvollen historischen Stadtbild und beschaulicher Kleinstadtidylle. Die gut erhaltenen Kaufmannshäuser erinnern an Hanse und Fernhandel. Für die nächste Pause war der Sassenberger Feldmarksee genau das Richtige. Weiter radelten wir durch weite Spargelfelder rund um Füchtorf. Wir gönnten uns noch eine kleine Pause, ehe wir das Ziel Bad Laer erreichten. Insgesamt legten wir an diesem Tag ca. 77 km und rund 95 Höhenmeter zurück. Nach der Dusche trafen wir uns zum leckeren Abendessen. Anschließend stand ein Kurparkrundgang mit einem „Mühlenbesuch“ am idyllischen Glockensee auf dem Programm, dabei wurde bei dem einen und anderen Bier oder Wein über vergangene glorreiche Zeiten diskutiert.

3. Tag

Am Sonntag nach dem Frühstück begann unsere Tagesetappe nach Hilter, durch die landschaftlich schöne „Borgloher Schweiz“, in die Stadt Bad Iburg. Das Schloss und die historischen Bürgerhäuser tragen zum Reiz des Kneipp-Kurortes bei. Weiter ging unsere Fahrt nach Lienen. Hier legten wir in einem Biergarten eine wohlverdiente Getränkepause ein. Vorbei an den Heideseen gelangten wir nach ca. 42 km und rund 139 Höhenmeter wieder zum Ziel Bad Laer. Nach dem Verladen der Räder fuhren wir mit dem Bus Richtung Heimat.

2017-4 Alles in allem war es wieder mal eine schöne Tour. Am Ende des Tages überwiegen sowieso die schönen Erinnerungen. Wir hatten einigermaßen schönes Wetter, nicht zu warm und wenig Regen.


Vintage Fahrrad

Das Winterprojekt 15/16

Retrobike

Ich hatte noch ein altes Fahrrad aus den 80er Jahren, aber es war kaputt! Also habe ich den Winter genutzt, um es auf Vordermann zu bringen. Geplant war das Fahrrad einerseits technisch wieder fit zu machen und dabei gleichzeitig einen schönen Retro-Look zu erschaffen.

Der Ausgangszustand des Fahrrades war ein sehr schlecht erhaltener Blücher Oldtimer. Das Hinterrad hatte Speichenbruch, alle Chromteile waren stark angerostetet, die Felgenbremse war verbogen und die Bereifung war brüchig und spröde. Der Rahmen des Fahrrades ist ein Stahlrahmen, welcher mit Muffen und Messinglot hartverlötet ist. Die Schutzbleche sind polierte Aluminiumbleche.

Damit ich ein funktionsfähiges Fahrrad erhalten konnte, mussten einige Dinge erledigt werden. Der erste und einer der größeren Schritte war das Zerlegen des Fahrrades in die Einzelteile und die Überprüfung auf Funktion. Dazu wurde das Fahrrad komplett bis auf den Rahmen zerlegt, auch das Tretlager und das Steuerkopflager wurden ausgebaut und die Kette auseinander gemacht. Anschließend konnte der teils verrostete Stahlrahmen durch Schleifen von Farbe und Rost befreit werden. Nachdem dies erfolgt war, wurde der Rahmen lackiert. Hiernach erfolgte der eigentliche Zusammenbau des Fahrrades.

Bei der Montage der Komponenten wurden folgende Verschleißteile ersetzt:

  • die vordere Felgenbremse wurde durch eine alte Stempelbremse ersetzt
  • das Hinterrad und der Sattel wurden komplett ausgetauscht
  • neue Schläuche und Radmäntel
  • ein neues Tretlager mit Kurbelgarnitur und Kettenkasten

Die letzten Schritte sind dann noch die Überprüfung der Lichtanlage mit Dynamo, ersetzen der Batterien im Fahrradtacho sowie das Ölen der Kette. Nachdem diese Schritte alle erfolgt waren habe ich wieder ein Fahrrad erhalten, welches einen gewissen Retrocharme mit sich bringt.


Die Alternative zu Google

DuckDuckGo

Wer keine Spuren bei der Online-Suche hinterlassen will, sollte besser auf eine alternative Suchmaschine zurückgreifen. Ich nutze zur Recherche im Internet die Suchmaschine DuckDuckGo, die sich den Datenschutz der Nutzer auf die Fahnen geschrieben hat. DuckDuckGo speichert nach eigenen Angaben keine persönlichen Daten. Auch Cookies oder Searchlogs finden sich bei der Google-Alternative nicht.


Der Suchindex ist sicher kleiner als der von Google, dafür gibt es weniger Spam- und Linksammlungen in den Ergebnislisten. Die Funktionalität meiner neuen Lieblingssuchmaschine gefällt mir sehr gut. DuckDuckGo zeigt manchmal eine Zero-Click-Box an, welche verschiede Erklärungen des Begriffes aus unterschiedlichen Quellen anbietet. Oft steht in der Infobox auch schon das, was gesucht wird. Schön sind die anpassbaren Voreinstellungen, in denen der Nutzer die Suchmaschine nach seinem Geschmack konfigurieren kann. Nach der Umstellung der Option "Region" auf Deutschland werden regional angepasste Ergebnisse auf Deutsch angezeigt. Auch das Aussehen ist anpassbar. Alle Einstellungen werden mithilfe von anonymisierten Cookies auf der heimischen Festplatte gespeichert oder in der Cloud als Datei mit Schlüssel abgelegt. Sichert der Benutzer die persönlichen Sucheinstellungen in der Cloud, kann er bequem die individuellen Einstellungen an jedem beliebigen Computer im Internet wieder herstellen.


Die !Bang Suchsyntax macht DuckDuckGo so interessant. Zum Suchen auf der deutschen Wikipedia-Seite gibt man ein !wde vor, ein !g durchsucht Google und ein !a sucht gezielt bei Amazon. Ein \ vor dem Suchbegriff springt direkt zum ersten Suchergebnis. Entwickler können mit DuckDuckGo z.B. über !csharp array gezielter nach Code-Dokumentationen suchen als mit der Google-Suche.

Interessierte sollten sich folgende Seiten ansehen: 


    DuckDuckGo die Suchmaschine mit Suchergebnissen in deutscher Sprache
    Goodies eine Zusammenfassung aller Funktionen
    !Bang Syntax lange Liste aller möglichen !Bang Suchbefehle 


Touren-Tipp

Der Emscher-Park-Radweg

Wo einst Bergbau und qualmende Schlote die Landschaft prägten, finden die Menschen heute eine Parklandschaft mit hohem Freizeit- und Erholungswert. Der Emscher Park Radweg verbindet zahlreiche Ankerpunkte der Route der Industriekultur zwischen Duisburg und Hamm miteinander, führt über Kanaluferwegen durch das "Neue Emschertal", oder über die zu Radwegen umgebauten ehemaligen Güterbahnstrecken durch eine der spannendsten und vielseitigsten radtouristischen Regionen Europas. Der 1994 eröffnete Radrundwanderweg hat eine Gesamtlänge von ca. 230 km. Die nord -süd verlaufenden Verbindungswege Erzbahn, R23, R25, R27, R31 und R35 ergänzen die Hauptrouten und ermöglichen somit zusätzliche interessante Tourenkombinationen. Alle Orte an der Strecke sind durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr miteinander verbunden, so dass ein müder Radler schnell einen Bahnhof findet und mit einer S-Bahn weiterfahren kann. Die radtouristische Vielfalt der »Route der Industriekultur per Rad« bietet dem Radfahrer interessante Tourenmöglichkeiten, vom Tagestrip bis hin zu einer mehrtägigen Radtour mit Übernachtung. Folgende Orte liegen am Weg: Duisburg-Meiderich, Landschaftspark Duisburg-Nord, Oberhausen (Neue Mitte), Rhein-Herne-Kanal, Bottrop, Gelsenkirchen, Henrichenburg, Waltrop, Lünen, Datteln-Hamm-Kanal, Rünthe, Bergkamen, Kamen, Dortmund (Lanstrop, Kirchderne), Lindenhorst, Huckarde, Dellwig, Bövinghausen, Gerthe, Bochum, Günningfeld, Essen-Katernberg (Zeche- u. Kokerei Zollverein), Altenessen, Bergeborbeck, Borbeck, Dümpten, Mülheim-Styrum, Alstaden, Duisburg.