Herzlich Willkommen auf meiner Homepage, ich begrüße Sie auf meiner privaten Homepage und freue mich sehr, dass Sie hierher gefunden haben.

Auf den folgenden Seiten stelle ich meine verschiedenen Freizeitaktivitäten vor. Hier finden Sie einiges zum Thema Radfahren und Informationen, Tips und Tricks, Anleitungen und vieles mehr zum Thema Linux. Desweiteren möchte ich ein paar Bilder unserer Radtouren präsentieren. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern und freue mich über eventuelle Kritiken, Anregungen und Bemerkungen. Diese Präsenz ohne kommerziellen Hintergrund wird immer eine Baustelle sein, auch wenn sie regelmässig gepflegt wird. Sehen Sie sich einfach mal auf den Seiten um.

Die Heide

Neuigkeiten

Radtour 2016: Hitzacker

Das Radwochenende 2016 führte uns nach Hitzacker an der Mündung der Jeetzel. In der schönen Kleinstadt gibt es viele gemütliche Restaurants und Cafés im historischen Rahmen, sowie einen alten Weinberg mit 99 Weinstöcken. Die 176 Kilometer lange Tour bot uns Radfahren in dem Biosphärenreservat der Flusslandschaft Elbe bei meist gutem Radfahrwetter – manchmal aber auch ein Regenschauer. Diese Landschaft atmet eine Stille und Weite, die einen die Hektik des Alltags schnell vergessen lässt. Ein Wochenende hier zu verbringen, ist wunderbar entspannend. Das alles in fröhlicher Gruppe - eine wahrlich gelungene Tour!

1. Tag

2016-1Nach der morgendlichen Ankunft in Hitzacker wurde gefrühstückt. Das Frühstück in unserem Hotel war ohne große Besonderheiten; zweckmäßig und gut. Nachdem wir unsere Räder und Ausrüstung startklar gemacht hatten, ging es los. Linkselbisch führte uns der Radweg flussabwärts über die steigungsintensiven Elbhöhen durch die Orte Tießau, Schutschnur, Klein Kühren und Neu Darchau bis nach Bleckede. Hier fuhren wir mit der Fähre auf die östliche Seite der Elbe nach Neu-Bleckede. Anschließend radelten wir elbaufwärts auf bzw. hinter dem Elbdeich weiter. Diese Seite der Elbe gehört übrigens keineswegs zu Mecklenburg-Vorpommern, sondern kam nach der Wiedervereinigung 1990 zum Landkreis Lüneburg, ist also noch niedersächsisches Gebiet. Der Ort Stiepelse befindet sich unmittelbar an der Elbe. Er gehört zu den wenigen gut erhaltenen niedersächsischen Dörfern und ist eine der ältesten Siedlungen der Aue. Es waren noch viele Kilometer Strecke, an denen sich keine nennenswerten Straßen befinden. Ab und zu gab es auf dieser Strecke sehr schöne restaurierte alte Bauernhäuser. In Jahrhunderte langer Tradition werden entlang der fruchtbaren Ufer Obstbäume angebaut. Da die Deiche seit dem Elbehochwasser 2002 erhöht wurden, sind die Fahrradwege neu asphaltiert oder mit breiten Betonplatten ausgelegt. Die Tour führte uns mit Rückenwind durch die Gemeinde Amt Neuhaus bis nach Darchau. Hier pausierten wir bei herrlichsten Sonnenschein, Kaffee und Kuchen im Fährhaus. Kurz hinter Darchau makiert ein Grenzturm ein besonders dunkles und trauriges Kapitel der deutschen Teilung. Weiter ging es über Pommau und Rassau. In Bitter fuhren wir mit der Fußgänger- und Fahrradfähre wieder auf die westliche Seite zurück nach Hitzacker. In Hitzacker pausierten wir zum Abschluss, nach 63 gefahrenen Kilometern, im Hafen Hotel. Bei herrlichen Wetter und kühlen Getränken wurde der Blick über die Elbe genossen. Besonders beeindruckt waren wir von den Hochwassermarkierungen an der Hauswand.

2. Tag

2016-2Etwa 85 Kilometer lang war die zweite Tagesetappe von Hitzacker nach Lenzen und wieder zurück. Sie führte uns wieder durch faszinierende Elbauen. Mit Wussegel, Strachauer Rad, Jasebeck, Landsatz, Barnitz, Damnatz und Kamerun radelten wir kurz aufeinander durch mehrere kleine Ortschafen. Weiter ging es stromaufwärts vorbei an der alten gesprengten Eisenbahnelbbrücke Dömitz. Sie wurde von den Amerikanern am 20.April 1945 zerstört. Wir fuhren weiter den Elberadweg am Deich entlang bis nach Gorleben. Kurz hinter Vietze hatten wir den einzigen Berg dieser Tagestour zu überwinden. Langsam ging es durch den Wald bergauf. Bergab war der kurvige Waldweg so steil und rutschig, dass einige die Räder schieben mussten. Mit der Fähre Pevestorf – Lenzen gelangten wir an das Ostufer. Das brandenburgische Lenzen ist Sitz des Amtes Lenzen-Elbtalaue, dem auch die Gemeinden Cumlosen, Lanz und Lenzerwische angehören. Weiter ging die Radtour über Wootz, Kietz und Gaarz. Immer wieder luden attraktive Naturerlebnispunkte zum Verweilen ein. Nach einer Kaffeepause im „Cafe Kietz“ erreichten wir bald Dömitz und fuhren weiter über den Elbedeich in Richtung Nordost vorbei an der Dorfrepublik Rüterberg. Von Rüterberg führte der Weg über Wehningen, Bohnenburg bis nach Bitter. Dort überquerten wir die Elbe mit der Personenfähre und erreichten wieder die historische Altstadt Hitzacker.

3. Tag

2016-3Das erste Ziel war an diesem Tag die Stadt Dannenberg. Wir verliessen Hitzacker in Richtung Wussegel. Doch kurz vor dem Storchendorf bogen wir rechts ab nach Nienwedel und radelten über Grabau nach Predöhlsau. Weit ins Land erstrecken sich die Hinterlanddeiche, an denen Schafherden grasten und Störche nach Nahrung suchten. In Predöhlsau bogen wir rechts ab und fuhren den Hügel hinunter und immer auf den rotweißen Sendemast zu. Wir stießen auf Schilder, die uns nach Pisselberg leiteten. Von dort ging es weiter, immer entlang des Bahndamms bis nach Dannenberg. Hier machten wir einen Abstecher zum Waldemarturm am Kuhmarkt, der um 1200 gebaut wurde. Von Dannenberg radelten wir wieder über Riskau und Sarenseck zurück nach Hitzacker.


Als Resumeé können wir für uns verbuchen, dass für Radfahrer, die an viel unberührter Natur, der Tier- und Pflanzenwelt und wenig Klamauk interessiert sind, eine ganze Menge geboten wird und sich Hitzacker als Ausgangspunkt inmitten der Auenlandschaft Elbe mit allen angeschlossenen Naturschutzgebieten wirklich anbietet.

Vintage Fahrrad

Das Winterprojekt 15/16

Retrobike

Ich hatte noch ein altes Fahrrad aus den 80er Jahren, aber es war kaputt! Also habe ich den Winter genutzt, um es auf Vordermann zu bringen. Geplant war das Fahrrad einerseits technisch wieder fit zu machen und dabei gleichzeitig einen schönen Retro-Look zu erschaffen.

Der Ausgangszustand des Fahrrades war ein sehr schlecht erhaltener Blücher Oldtimer. Das Hinterrad hatte Speichenbruch, alle Chromteile waren stark angerostetet, die Felgenbremse war verbogen und die Bereifung war brüchig und spröde. Der Rahmen des Fahrrades ist ein Stahlrahmen, welcher mit Muffen und Messinglot hartverlötet ist. Die Schutzbleche sind polierte Aluminiumbleche.

Damit ich ein funktionsfähiges Fahrrad erhalten konnte, mussten einige Dinge erledigt werden. Der erste und einer der größeren Schritte war das Zerlegen des Fahrrades in die Einzelteile und die Überprüfung auf Funktion. Dazu wurde das Fahrrad komplett bis auf den Rahmen zerlegt, auch das Tretlager und das Steuerkopflager wurden ausgebaut und die Kette auseinander gemacht. Anschließend konnte der teils verrostete Stahlrahmen durch Schleifen von Farbe und Rost befreit werden. Nachdem dies erfolgt war, wurde der Rahmen lackiert. Hiernach erfolgte der eigentliche Zusammenbau des Fahrrades.

Bei der Montage der Komponenten wurden folgende Verschleißteile ersetzt:

  • die vordere Felgenbremse wurde durch eine alte Stempelbremse ersetzt
  • das Hinterrad und der Sattel wurden komplett ausgetauscht
  • neue Schläuche und Radmäntel
  • ein neues Tretlager mit Kurbelgarnitur und Kettenkasten

Die letzten Schritte sind dann noch die Überprüfung der Lichtanlage mit Dynamo, ersetzen der Batterien im Fahrradtacho sowie das Ölen der Kette. Nachdem diese Schritte alle erfolgt waren habe ich wieder ein Fahrrad erhalten, welches einen gewissen Retrocharme mit sich bringt.


Die Alternative zu Google

DuckDuckGo

Wer keine Spuren bei der Online-Suche hinterlassen will, sollte besser auf eine alternative Suchmaschine zurückgreifen. Ich nutze zur Recherche im Internet die Suchmaschine DuckDuckGo, die sich den Datenschutz der Nutzer auf die Fahnen geschrieben hat. DuckDuckGo speichert nach eigenen Angaben keine persönlichen Daten. Auch Cookies oder Searchlogs finden sich bei der Google-Alternative nicht.


Der Suchindex ist sicher kleiner als der von Google, dafür gibt es weniger Spam- und Linksammlungen in den Ergebnislisten. Die Funktionalität meiner neuen Lieblingssuchmaschine gefällt mir sehr gut. DuckDuckGo zeigt manchmal eine Zero-Click-Box an, welche verschiede Erklärungen des Begriffes aus unterschiedlichen Quellen anbietet. Oft steht in der Infobox auch schon das, was gesucht wird. Schön sind die anpassbaren Voreinstellungen, in denen der Nutzer die Suchmaschine nach seinem Geschmack konfigurieren kann. Nach der Umstellung der Option "Region" auf Deutschland werden regional angepasste Ergebnisse auf Deutsch angezeigt. Auch das Aussehen ist anpassbar. Alle Einstellungen werden mithilfe von anonymisierten Cookies auf der heimischen Festplatte gespeichert oder in der Cloud als Datei mit Schlüssel abgelegt. Sichert der Benutzer die persönlichen Sucheinstellungen in der Cloud, kann er bequem die individuellen Einstellungen an jedem beliebigen Computer im Internet wieder herstellen.


Die !Bang Suchsyntax macht DuckDuckGo so interessant. Zum Suchen auf der deutschen Wikipedia-Seite gibt man ein !wde vor, ein !g durchsucht Google und ein !a sucht gezielt bei Amazon. Ein \ vor dem Suchbegriff springt direkt zum ersten Suchergebnis. Entwickler können mit DuckDuckGo z.B. über !csharp array gezielter nach Code-Dokumentationen suchen als mit der Google-Suche.

Interessierte sollten sich folgende Seiten ansehen: 


    DuckDuckGo die Suchmaschine mit Suchergebnissen in deutscher Sprache
    Goodies eine Zusammenfassung aller Funktionen
    !Bang Syntax lange Liste aller möglichen !Bang Suchbefehle 


Touren-Tipp

Der Emscher-Park-Radweg

Wo einst Bergbau und qualmende Schlote die Landschaft prägten, finden die Menschen heute eine Parklandschaft mit hohem Freizeit- und Erholungswert. Der Emscher Park Radweg verbindet zahlreiche Ankerpunkte der Route der Industriekultur zwischen Duisburg und Hamm miteinander, führt über Kanaluferwegen durch das "Neue Emschertal", oder über die zu Radwegen umgebauten ehemaligen Güterbahnstrecken durch eine der spannendsten und vielseitigsten radtouristischen Regionen Europas. Der 1994 eröffnete Radrundwanderweg hat eine Gesamtlänge von ca. 230 km. Die nord -süd verlaufenden Verbindungswege Erzbahn, R23, R25, R27, R31 und R35 ergänzen die Hauptrouten und ermöglichen somit zusätzliche interessante Tourenkombinationen. Alle Orte an der Strecke sind durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr miteinander verbunden, so dass ein müder Radler schnell einen Bahnhof findet und mit einer S-Bahn weiterfahren kann. Die radtouristische Vielfalt der »Route der Industriekultur per Rad« bietet dem Radfahrer interessante Tourenmöglichkeiten, vom Tagestrip bis hin zu einer mehrtägigen Radtour mit Übernachtung. Folgende Orte liegen am Weg: Duisburg-Meiderich, Landschaftspark Duisburg-Nord, Oberhausen (Neue Mitte), Rhein-Herne-Kanal, Bottrop, Gelsenkirchen, Henrichenburg, Waltrop, Lünen, Datteln-Hamm-Kanal, Rünthe, Bergkamen, Kamen, Dortmund (Lanstrop, Kirchderne), Lindenhorst, Huckarde, Dellwig, Bövinghausen, Gerthe, Bochum, Günningfeld, Essen-Katernberg (Zeche- u. Kokerei Zollverein), Altenessen, Bergeborbeck, Borbeck, Dümpten, Mülheim-Styrum, Alstaden, Duisburg.